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17.07.2013:

Pressemitteilung II Grasbahnrennen Angenrod 27./28.7.2013
Text: Thomas Schiffner

DMV-Grasbahn- und Quadrennen Alsfeld-Angenrod 27./28. Juli 2013

„Lokalmatadoren“ haben Siegchancen beim Grasbahnrennen Angenrod

Beim Grasbahn- und Quadrennen in Alsfeld-Angenrod am 27./28. Juli sind gleich mehrere Clubfahrer mit Siegchancen in den neun Rennklassen am Start.

Stephan Bischoff hat am Wochenende des 27. und 28. Juli eine Mehfachbelastung zu schultern: Der 34-jährige Angenröder startet beim Quadrennen auf seiner Heimbahn, dem 4. Lauf zur CST Reifen ADAC / DMV Quad Challenge, als Favorit. In der MEFO Sportklasse, die als Königsklasse bezeichnet wird, hat Stephan Bischoff mit seinem Suzuki-Quad seinen in 2012 gewonnen Titel zu verteidigen. Außerdem will er natürlich seinen Sieg in Angenrod vom letzten Jahr wiederholen. Doch für den Kraftfahrer ist am Rennwochenende auf dem Russbergring Rennen fahren fast nur Nebensache: Bischoff ist seit zwei Jahren 1. Vorsitzender des MSC Angenrod. Als Clubchef hat er sich um alle Vorbereitungen zu kümmern, vom Bahnaufbau über die Einrichtung des Festzeltes für den Rennfahrerball am Samstagabend (27.7.), bis hin zum Rennbüro und den Fahrerbesprechungen vor den Trainingsläufen.

© Schiffner

Der 1. Vorsitzende Stephan Bischoff zählt bei seinem Heimrennen am 27. und 28. Juli in Angenrod zu den Favoriten



Bis dato hat Bischoff diese Doppelt- und Dreifachbelastung gut wegstecken können, denn der Hesse ist motorsportlich vorbelastet: Seine Mutter Petra Bischoff ist im Club als Schriftführerin und Rennsekretärin tätig. Stephans Opa Adolf Decher, heute Ehrenvorsitzender des MSC Angenrod, hat vor rund 40 Jahren den Club mit einigen Motorsport-Verrückten gegründet, die Bahn aufgebaut und ist selbst jahrelang erfolgreich Seitenwagenrennen gefahren – auch in Angenrod.


Stephan Bischoffs Vater, Osswald Bischoff, fuhr ebenfalls Seitenwagenrennen, erzielte auch in Angenrod etliche Tagessiege und erreichte 2001 und 2003 jeweils den Vize-Europameistertitel zusammen mit dem Melsunger Mario Siebert. 1997, 1998 und 1999 wurden Bischoff/Siebert außerdem Dritte der Seitenwagen-Europameisterschaft.


© Schiffner



Obwohl Osswald Bischoff wegen der Inanspruchnahme seines Logistikunternehmens in Angenrod seine Rennkarriere schon vor Jahren beendet hat, startet er jedes Jahr einmal beim Heimrennen in Angenrod. Immer noch mit Copilot Mario Siebert konnte das Team dabei trotz des längst vollzogenen Rücktritts regelmäßig um die Podiumsplätze mitkämpfen. So ist auch mit dem Start der Lokalmatadoren am 28. Juli um den Seitenwagen-Supercup im 12er-Starterfeld wieder zu rechnen.


Dritter Lokalmatador im Bunde ist Dietmar Ziegler: Der 31-Jährige aus Rebgeshain startet mit einer Yamaha Banshee in der MEFO Sport-Quadklasse und war in den vergangenen Jahren als Fahrer des MSC Angenrod öfters auf dem Siegertreppchen anzutreffen.


Vom benachbarten MSC Ohmtal aus Homberg/Ohm startet gleich eine ganze „Armada“ von Quadfahrern in Angenrod: In der Klasse 1 sind Daniel Hornemann, Bernd Schomber, Udo Scholz, Mike Diering und Heinz Brandt dabei. In Klasse 3 und 4 startet Peter Schmalz. Bei den Schülern sind Marlon und Milan Dreier aus Mücke am Start und in der Jugendklasse Niko Bauer und Lukas Brandt vom MSC Ohmtal dabei.


Das Grasbahn- und Quadrennen in Alsfeld-Angenrod bietet den Zuschauern an zwei Tagen 59 Rennläufe! In der B-Lizenz-Soloklasse starten rund ein Dutzend Bahnrennfahrer in ca. sieben Läufen auf 500-ccm-Rennmotorrädern um Sieg und Punkte zur Süddeutschen und Norddeutschen Bahnmeisterschaft.
Um den Seitewnwagen-Supercup werden zwölf Rennläufe gefahren.


Die Quadrennen beginnen bereits am Samstagnachmittag (27.7.). Um 13.00 Uhr werden die Trainingsläufe gestartet; anschließend gegen 16.00 Uhr starten die ersten zehn Quadrennen. Am Samstagabend findet bei freiem Eintritt der Rennfahrerball im Festzelt direkt an der Rennstrecke statt.
Am Sonntag (28.7.) beginnt das Training um 9.30 Uhr. Die Hauptrennen (Seitenwagen-Supercup, B-Lizenz Solo und Quads) beginnen Sonntagmittag nach der Fahrervorstellung um 13.00 Uhr.

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