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25.06.2013:2

Pressemitteilung der SVG Nr. 22 / 2013

Paar EM Finale in Herxheim
Das wohl größte Rennen der noch relativ jungen Speedwaygeschichte in Herxheim steht im Juni bevor. Europas Speedwaywelt wird gespannt nach Herxheim blicken, wenn die sieben Top- Nationen Europas um den Titel bei der Speedway Paar Europameisterschaft kämpfen werden. In 21 spektakulären Rennläufen tritt jede Nation mit zwei Mann je Team gegen den Gegner an und kämpft um wichtige Punkte. Die deutsche Nationalmannschaft, die in Herxheim alle Auftritte bislang gewinnen konnte, will nach Silber 2010 in Stralsund und zwei hinteren Plätzen in den letzten beiden Jahren nun endlich wieder um eine europäische Medaille kämpfen. „Nachdem wir in Lettland nicht in den Speedway World Cup einziehen konnten, wollen wir in Herxheim unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis einfahren und um die Medaillen kämpfen“, erklärt Teamchef René Schäfer, der die deutsche Nationalmannschaft im fünften Jahr betreut.
Martin Smolinski wird gemeinsam mit Kevin Wölbert das deutsche Paar bilden. „Wenn wir beide gut drauf sind können wir auf jeden Fall um einen der vorderen Plätze mitfahren!“, erklärt Smolinski, der zudem auf die Zuschauer im Waldstadion setzt, „außerdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass in Herxheim ein begeisterungsfähiges Publikum vor Ort ist, welches uns extrem anspornen kann!“ Dass es in Herxheim aber keinesfalls ein Selbstläufer wird, ist dem Olchinger jedoch auf alle Fälle klar: „Wir fahren in Herxheim ein Finale um die Europameisterschaft, da wird jeder Fahrer natürlich extrem hart fahren und um jeden Punkt verbissen kämpfen, auch wir!“

Nachdem bereits Ende April das Halbfinale zur diesjährigen Paar EM ausgetragen wurde, stehen die teilnehmenden Nationen am Finale der Paar EM fest und das deutsche Team wird sich mit den Nationalteams aus Polen, Tschechien, Slowenien, Lettland, Dänemark sowie den Titelverteidigern aus der Ukraine messen. „Es wird am Renntag keine schwachen Fahrer geben. Alle Länder werden wohl mit einer starken Garnitur anreisen und dann kann sich ein regelrechter Speedwaykrimi entwickeln“, erklärt Manuel Wüst, der neben der Pressearbeit der MSV Herxheim auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Speedwaynationalmannschaft seit vier Jahren betreut und beim Krimi in Stralsund, als das deutsche Team Silber gewann, vor Ort war, „das Rennen begann für uns eigentlich schlecht, doch nach einem dramatischen Schlussspurt und begeisterten Fans im Rücken glückte unsere Aufholjagd und das damalige Team konnte dann auf der Zielgeraden noch Silber gewinnen. Es war der absolute Wahnsinn!“

Zeitplan am 29. Juni in Herxheim
11:00 Uhr Training
17:30 Uhr Fahrerpräsentation
18:00 Uhr Rennbeginn



Quads feiern Premiere auf der Diedenbergener Speedwaybahn
Am 30.06 kämpfen zum ersten Mal Quads um Punkte und Platzierungen auf dem Diedenbergener Speedwayoval. Deutschlandweite Serie wird vom ADAC und dem DMV unterstützt.
Der Anblick von Speedwaymotorrädern auf der Diedenbergener Rennbahn ist man ja bereits gewöhnt. Dass sich am Sonntag, den 30.06 ausschließlich 4-rädrige Vehikel auf dem Sandbahnoval des MSC Diedenbergen ein Rennen liefern, ist auch für die Verantwortlichen des Vereins ein Novum. Mit der Durchführung eines Laufes zum CST Reifen ADAC/DMV Quad Cups betritt man Neuland. Wobei so ganz neu ist das Thema dann auch wieder nicht. Wird der Quad Cup doch auch nach dem altbekannten Schema und laut den Regularien für Bahnsportveranstaltungen abgehalten. Das heißt, analog zum Speedway, treten jeweils vier Fahrer pro Lauf gegeneinander an. Nach Vier Runden wird abgewinkt und die Punkte im Schema 3-2-1-0 verteilt.

In den letzten Jahren ist die Fangemeinde der vierrädrigen Fortbewegung, auch im Offroadbereich, in Deutschland stetig gewachsen Waren Quads vor einigen Jahren noch absolute Exoten auf und abseits der Straßen, gehören sie mittlerweile schon fast zum alltäglichen Straßenbild. So wundert es nicht, dass auch der Wettbewerbsgedanke stetig wuchs und man mit dem Quad Cup eine passende Plattform für sportbegeisterte Fahrer geschaffen hat.
Mit dem CST Reifen ADAC/DMV Quad Cup gastiert die größte, deutschlandweit ausgeschrieben Serie, im Quadsport auf der Diedenbergener Rennbahn. Dabei gehen aber nicht nur „reine Rennfahrer“ an den Start. Auch für den Amateur und Hobbyfahrer sowie für den Nachwuchs wurden Klassen geschaffen, in denen man sich mit anderen messen kann.
So stehen am Sonntag in Diedenbergen insgesamt 55 Starter in sieben verschiedenen Klassen am Start. In 56 einzelnen Rennläufen suchen Sie Ihren Meister.
Nach Homberg/Ohm und Hof im Westerwald, beides Sandbahnen, ist Diedenbergen die dritte Station der Serie und bis dahin werden sich sicherlich schon die Favoriten in den einzelnen Klassen herauskristallisiert haben. Ob ihr Können auch auf der kürzeren Speedwaybahn in Diedenbergen ausreicht, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen, wird sich dann bis Sonntagabend zeigen.
Beginn der Veranstaltung ist, aufgrund der zahlreichen Wertungsläufe, bereits um 10 Uhr. Das Hauptrennen startet wie gewohnt um 14 Uhr.



Viel Speedway in Güstrow
Mitten im Sommer bietet der MC Güstrow viel Speedway in einer Kompaktveranstaltung. Auf dem Programm stehen ein Lauf zur Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern und ein Teamwettbewerb der Old-Boys. Dieses Mannschaftsrennens ist eine Premiere auf der Güstrower Bahn. Nachdem die Oldies in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Team-, Paar- und Einzelwettbewerb ein umfangreiches Renngeschehen gestaltet haben, findet nun ein internationaler Vergleich gegen ein Team aus Dänemark statt. Auch in der Speedwayhochburg unseres nördlichen Nachbarlandes gibt es eine funktionierende Oldie-Szene und da die Kontakte schon seit einiger Zeit bestehen, haben sich die Fahrer nun zu Mannschaftsrennen verabredet. Insgesamt erwarten die Zuschauer 25 Läufe, in denen die 10 Fahrer jedes Teams zu Paaren aufgeteilt gegen jedes Paar der anderen Mannschaft antreten. Für die dänische Auswahl starten Charles Jensen, Johnny Rasmussen, Frank Barthold, Ole Knudtzen, Sören Bach, Perben Nielsen, Jens Peter Nielsen, Nicklas Silassen, Ernst Bogh und Jörgen Krosh. In das einheimische Team wurden Ralf Baumann, Thomas Krefta, Jens Brückert, Mark Arnheim, Reik Arnheim, Matthias Mieser, Marco Langer, Stephan Repschläger und Michael Möller berufen.

Dieser internationale Vergleich beginnt am 29. Juni um 18 Uhr und im Anschluss daran ist für 20 Uhr der Start des Laufs zur Landesmeisterschaft geplant. Den besonderen Reiz dieses Wettbewerbs macht die genaue Kenntnis der Teilnehmer übereinander aus. Die Fahrer kennen ihre Gegner genau und natürlich auch die Güstrower Bahn. Immer wieder zeigten die Aktiven gerade bei der Landesmeisterschaft einen besonderen Ehrgeiz, denn hier kann man intern auf sich aufmerksam machen. Zudem sind diese Rennen auch immer für den Nachwuchs eine Möglichkeit, sich mit den etablierten Aktiven zu messen. Daher herrscht oft eine ganz besondere Anspannung im Fahrerlager, denn einerseits kennen sich ja alle, aber andererseits möchte auch und gerade in diesem bekannten Umfeld niemand verlieren. Für die Zuschauer kann das nur gut sein, denn so sind spannende Rennen möglich. Da zudem wie immer das Catering im Stadion stimmt, ist diese Kompaktveranstaltung sicher ein guter Tipp, mal einen Sommerabend bei rasantem Motorsport zu verbringen.



Niederlage am "grünen Tisch"

Die Verantwortlichen des MSC Brokstedt mussten eine ganz bittere Pille schlucken. In der Speedway-Bundesliga hätte das Team um Managerin Sabrina Harms mit einem Heimsieg gegen den amtierenden Deutschen Meister, AC Landshut, die letzte Chance auf das Erreichen der Bundesliga-Finalläufe wahren können. Entsprechend liefen die Vorbereitungen. "Wir hatten eine sehr starke Mannschaft nominiert, die sicherlich alles daran gesetzt hätte den Devils aus Landshut Paroli zu bieten," so MSC-Pressesprecher Michael Schubert. Was dann jedoch im Vorfeld des Rennens geschah, war in dieser Form absolutes "Neuland" in der nunmehr 30jährigen Geschichte des MSC. "Am Abend vor dem Rennen auf dem Holsteinring ereilte uns eine Hiobsbotschaft, die schnelles Handeln sowie eine entsprechende Entscheidung verlangte." Was war passiert? Am Tag vor dem Rennen in Brokstedt stand das Speedway-WM-Race-Off in dänischen Esbjerg an. Mit dabei die Brokstedter Kadermitglieder Tobias Kroner, Kevin Wölbert und Timo Lahti, die eigentlich im Rennen gegen Landshut zum Einsatz kommen sollten. Unwetterartige Regenfälle in Dänemark sorgten für einen Rennabbruch nach drei Läufen und einen Nachholtermin am Folgetag. Durch die Tatsache, dass es sich bei dem Rennen in Esbjerg um einen höher eingestuften Prädikatslauf handelte als das Bundesliga-Rennen in Brokstedt, mussten die drei "Wikinger" auf Kosten der Bundesligateilnahme ihren Verpflichtungen nachkommen. "Zu Gunsten der sportlichen Qualität mussten wir handeln und kurzfristig drei Fahrer für das Rennen gegen Landshut verpflichten." Eine Absage des Rennens kam für die Macher in Brokstedt nicht in Frage, hätte diese doch ein finanzielles Fiasko für den Verein nach sich gezogen, welches nicht absehbar gewesen wäre. Mit Jonas B. Andersen, Nikolaj B. Jakobsen und Anders Thompsen konnte der MSC Brokstedt dann auch kurzfristig drei dänische Nachwuchsfahrer verpflichten, die dann im Rennen gegen Landshut zum Einsatz kamen. "Am Ende war dieses Rennen sicherlich von der Qualität eines der besten Speedway-Rennen, die wir seit Jahren auf dem Holsteinring bieten konnten." In der Tat lieferten sich beide Team ein spannendes Duell auf sehr hohem Niveau. Am Ende stand ein sportlicher 43:41-Sieg für den MSC Brokstedt zu Buche, der letztlich allerdings keine Anerkennung fand. "Die offizielle Wertung lautete 41:30 für Landshut," so Schubert, der mit der gezeigten Leistung der Mannschaft hoch zufrieden war. Aufgrund der Tatsache, dass wir Andersen und Thompsen nicht fristgerecht melden konnten, wurden deren eingefahrenen Punkte ersatzlos gestrichen." Machbar wäre eine Meldung nicht mehr gewesen, lief die Nachmeldefrist doch bereits am Donnerstag vor dem Rennen ab. Lediglich Nikolaj B. Jakobsen stand vor Saisonbeginn bereits auf dem Meldebogen des MSC Brokstedt. "Mit einer Absage des Rennens in Esbjerg hatte da noch niemand gerechnet. Zudem konnten wir auch nicht unseren Clubfahrer Danny Maaßen einsetzen da dieser zeitgleich für die Deutsche U21-Nationalmannschaft im Einsatz war."
So kam es letztlich zu einer sportlichen Entscheidung am "grünen Tisch" zu Gunsten des AC Landshut. Sportlich fair indes das Verhalten der Gäste aus Landshut. So ergriff Martin Smolinski, mit 18 gefahrenen Punkten immerhin der überragende Akteur des Rennens, im Zuge der Siegerehrung das Mikrofon und verkündete das der MSC Brokstedt der wahre Sieger des Rennens sei. "Wir haben definitiv sportlich verloren weil Brokstedt mehr Punkte eingefahren hat!"
Die einzelnen Punkte (in Klammern die Wertungspunkte) :

MSC Brokstedt
Joonas Kylmäkorpi 12
Jonas B. Andersen 8 (0)
Nikolaj B. Jakobsen 13
Matthias Kröger 5
Anders Thompsen 5 (0)

AC Landshut
Martin Smolinski 18
Renat Gafurov 6
Mikkel Michelsen 7
Krystian Pieszczek 5
Marcel Helfer 5

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